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FĂĽr heute ist keine Veranstaltung eingetragen
Der Happy Hour Plan verrät dir aber wo es günstige Getränke gibt. Ahoi!
Magazin
Say Goodbye! Der letzte afine Beitrag.
Es gibt Themen zu denen findet man nicht sofort die richtigen Worte. Abschied zum Beispiel ist so ein Thema. Nur dumm, das wir als schreibende Zunft genau das machen müssen: Worte finden. Wir versuchen es also ganz direkt: afine hört auf. Das hier ist unser letzter Beitrag – unsere letzten zwei Wochen für euch. Und ja - der erste April ist schon vorbei.
Vor genau zwei Jahren – zum Sommersemester 2007 – ist die erste Version von afine online gegangen. Wir hatten ein Jahr geplant, getüftelt und schließlich mit fünftausend Flyern um uns geworfen. „afine ist ein Online-Magazin das euch erzählt was heute ist – nicht was gestern war“ stand in unserem Editorial zum Auftakt. Ganz Regensburg haben wir mit gelb schwarzen Plakaten beklebt. Wir waren stolz auf dieses kleine Online-Magazin. Reduziert auf das Wesentliche, ohne blinkende Werbebanner, ohne Flirtcommunity im Keller, ohne Partyphotos.

Die Dinge überschlugen sich, afine wuchs schneller als geplant. Die Benutzerzahlen schossen in die Höhe, die Server machten ein erstes Mal schlapp, wie führten unseren legendären Happy-Hour-Plan ein, der Zündfunk und die lokalen Medien berichteten. Regensburg wollte mehr von uns – es folgte das erste Printmagazin. Handverlesen recherchiert, gelayoutet, 10.000 mal am Campus und in den besten Locations der Stadt verteilt. Bis heute haben wir über 60 Magazin-Beiträge geschrieben und 2062 Partytermine per Hand aufgenommen. Mit der 2ten Printausgabe 20.000 Hefte unter die Leute gebracht.
Wir sprachen mit Clubbetreibern, Szenemenschen & Uni-Rektoren, haben die Ferienplanung fĂĽr euch ĂĽbernommen, Bands interviewt, Karten verlost, Locations gesichtet und immer wieder die besten Partys der Stadt angekĂĽndigt. All das war afine. Weiterlesen…
Die afine Kolumne #8: Immer erreichbar
Ich sitze in der Vorlesung und schiele zum 10.mal in meine Tasche - blinkt da irgendwas oder hat vielleicht was vibriert?
Nur allzu schwer gebe ich zu, dass auch ich an dieser Sucht leide immer erreichbar zu sein. Obwohl ich mir doch damals, vor 10 Jahren g-e-s-c-h-w-o-r-e-n habe, nie so zu werden. Was machen die neuen Medien mit uns? Benutzen wir sie oder sie uns?
Während der Vorlesung freue mich schon auf die nächste Freistunde um mich an den Rechner zu setzen und meine facebook, myspace, hotmail, gmx, und web.de „accounts“ nach neuen Nachrichten zu durchforsten. „Das ist doch krank“ denke ich mir und texte trotzdem gleichzeitig meinem Kumpel bei StudiVZ: „Schreib mir vorher noch kurz ne SMS bevor du kommst.“ Einer der typischen Sätze die man als Begleiterscheinung dieser Krankheit wahrnimmt. Wir verlieren StĂĽck fĂĽr StĂĽck an Qualitäten wie Verbindlichkeit oder die Fähigkeit zur “face to face” Kommunikation. Weiterlesen…


